Was sind Holzpellets?

Holzpellets gehören zur Kategorie der Festbrennstoffe und zählen zu den natürlichen Heizquellen – sie sind ein ökologischer Brennstoff. Holzpellets entstehen durch einen technologisch anspruchsvollen Prozess, der das Trocknen von Sägespänen (aus Holz- oder Pflanzenrückständen) und anschließendes Pressen unter hohem Druck umfasst. Das Ergebnis sind kleine Granulate mit einem Durchmesser von 6–14 mm, die herkömmliche Wärmequellen wie Brennholz ersetzen können. Bei der Herstellung werden keinerlei Zusatzstoffe verwendet – Holzpellets sind daher ein reines Öko-Brennstoff. Der niedrige Feuchtigkeitsgehalt und hochwertige Sägespäne garantieren einen hohen Heizwert und einen minimalen Ascheanteil, der sich zudem als Dünger im Garten nutzen lässt.

Holzpellets ENplus A1 – Fichten-Holzpellets in 15 kg Sack

Holzpellets

Holz und Holzabfälle werden als feste Biomasse bezeichnet und bilden die 100%ige Grundlage für Holzpellets. Durch den hohen Druck und die dabei entstehende Wärme wandelt sich die Zellulose im Holz in einen natürlichen Klebstoff um – nach dem Abkühlen behalten die Pellets ihre Form. Es sind daher keine Zusatzstoffe, Klebstoffe oder Chemikalien notwendig. Bei der Verbrennung entsteht ein Minimum an Asche, die sich hervorragend als natürlicher Dünger im Garten einsetzen lässt – da es sich um reine verbrannte Holzmasse handelt. Alle Holzbrennstoffe, also auch Holzpellets, zählen zu den erneuerbaren Energieträgern.


Pflanzenpellets

Pflanzenpellets, auch als alternative Pellets bezeichnet, werden aus landwirtschaftlichen Überschüssen hergestellt – etwa aus Stroh, Heu, Luzerne, speziellen Energiepflanzen sowie Rückständen aus der Getreideverarbeitung, Ölsaaten und Hülsenfrüchten. Im Vergleich zu Holzpellets haben sie in der Regel einen höheren Aschegehalt (ca. 5 %). Pflanzenpellets – auch Agrarpellets genannt – sind eine bedeutende Quelle erneuerbarer Energie und bieten ein erhebliches Potenzial für die wirtschaftliche Entwicklung ländlicher Regionen. ⚠️ Pflanzenpellets können ausschließlich in dafür geeigneten Spezialkesseln verbrannt werden.


Holzpellets vs. Pflanzenpellets

Beide Pelletarten gehören zu den natürlichen Heizquellen – den sogenannten Öko-Brennstoffen. Der wesentliche Unterschied zwischen Holzpellets und Pflanzenpellets liegt in ihren Rohstoffen: Holzpellets bestehen aus Holz und Sägespänen, Pflanzenpellets aus landwirtschaftlichen Abfallstoffen. Daraus ergibt sich ein weiterer entscheidender Unterschied beim Verbrennungsverhalten – für Pflanzenpellets sind daher nur bestimmte Kesseltypen geeignet (z. B. Spezialkessel für Agrarpellets). Da bei Pflanzenpellets 5- bis 10-mal mehr Asche anfällt als bei Holzpellets, muss der Aschebehälter täglich oder jeden zweiten Tag geleert werden. Der entscheidende Vorteil von Pflanzenpellets liegt dagegen in ihrem deutlich günstigeren Preis im Vergleich zu Holzpellets.


Vorteile des Heizens mit Holzpellets

Dank ihrer kompakten Größe und der praktischen Sackverpackung ist die Handhabung von Holzpellets deutlich einfacher als bei klassischem Brennholz. Holzpellets werden idealerweise in einem Pelletkessel verbrannt. In der Regel handelt es sich dabei um automatische Kessel mit integrierten Dosiersystemen, die die Pelletmenge automatisch regulieren. Das verhindert eine Überhitzung des Kessels und maximiert die Heizeffizienz. Das Nachfüllen ist sehr einfach und im Vergleich zu Brennholz oder Kohle deutlich sauberer – deshalb sind Holzpellets eine ausgezeichnete Wahl für die Hausheizung in kleinen Kesseln oder Kaminöfen.

  • Holzpellets sind kompakt, platzsparend und lassen sich einfach dosieren
  • Einfache Handhabung dank Big-Bag- und Sackverpackung
  • 100 % natürliches Produkt mit minimalem Ascheanteil
  • Die Asche aus Holzpellets lässt sich als mineralischer Dünger im Garten verwenden

Asche als natürlicher Dünger

Die beim Verbrennen von Holz, Briketts oder Holzpellets entstehende Asche entspricht in ihrer Zusammensetzung hochwertigen mineralischen Düngemitteln, wie man sie im Handel findet. Laut einer Studie der Tschechischen Agraruni­versität Prag kann solche Asche aus Pellets, Briketts oder Brennholz bis zu 30 % Kalzium, 10 % Kalium, 5 % Magnesium und 3 % Phosphor enthalten. Der Großteil dieser Nährstoffe gelangte während des Wachstums aus dem Boden in den Baum – durch die Verbrennung können sie auf natürlichem Weg dorthin zurückkehren.


Pelletspreise und Qualitätsauswahl

Bei der Auswahl von Holzpellets sind Qualität, Zusammensetzung und Heizwert entscheidend. Die höchste Klasse bilden zertifizierte ENplus A1 Holzpellets mit niedrigem Asche- und Feuchtigkeitsgehalt – geeignet für die meisten Haushaltskessel. Pellets der Klasse A2 haben einen etwas höheren Aschegehalt und eignen sich besonders für weniger anspruchsvolle Systeme oder industrielle Verbrennungsanlagen. Pflanzenpellets sind preislich am günstigsten, erfordern jedoch Spezialkessel. Der Preis für Holzpellets variiert je nach Holzart, Qualität, Region und Verpackungsform – am vorteilhaftesten ist die Bestellung größerer Mengen (z. B. Palette oder Big-Bag). Die Preise liegen zwischen 300 € und 450 € pro Tonne. Aktuelle Preise finden Sie in unserer Preisliste.


Wo kauft man Holzpellets günstig?

Auf www.brennstoffpellets.de finden Sie eine große Auswahl an hochwertigen Holz- und Pflanzenpellets zu attraktiven Preisen. Im Sortiment sind Pellets der Klassen A1 und A2, verpackt in 15 kg Säcken, Big-Bags oder als Losware mit Einblasmöglichkeit in den Vorratsbehälter. Nutzen Sie unser einfaches Online-Formular für eine individuelle Kalkulation und lassen Sie sich ein unverbindliches Angebot auf Maß erstellen.

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